Intuitive Pädagogik

14.08.13.Kiew, Europäische Schule für Design. Das erste Mal in Kiew: Dieter Schwarz, einer der wichtigsten ersten deutschen Schüler Par Alboms, dem Begründer der Intuitiven Pädagogik. Dieter wird über diese Pädagogik in Solwik, Schweiz, sprechen. Vor fast 40 Jahren hat Par Albom in der Schweiz damit begonnen, eine Alternative zur klassischen Waldorfpädagogik auszubauen – die Intuitive Pädagogik. Par Albom war einer der genialen Schüler Rudolf Steiners. In der Schule in Solwik gehen die Lehrer nicht mit der traditionellen Waldorfpädagogik hervor, sondern direkt mit ihrer innersten Intutition. Und Anthroposophie ist das Mittel, dies zu verwirklichen. Das Mittel der Intuitiven Pädagogik ist das freie, situative, intuitive Handeln in der Pädagogik. Par Albom, der ebenso der Begründer der Musiktherapie war, hat in den 80ern gemeinsam mit anthroposophischen Freunden über die Kindheit nachgedacht. Nicht über die Illusion der Kindheit, sondern wie sie wirklich war. Sie stellten fest, dass für die Mehrheit der Menschen die Kindheit mit einer schrecklichen Zeit verbunden wird, sowie, dass die Eltern nicht in der gegenwärtigen Zeit der Welt leben. Was denkt und fühlt das Kind? Dass die gestressten Eltern es wegen ihm nicht schaffen zu arbeiten. Bald schon stellt sich das Kind um zu einer automatisierten Maschine. Und solche Situationen gibt es viele. Die Spiele in der intuitiven Pädagogik versuchen die Seele mit dem Körper zu vereinen.
Wie lernen Kinder in solch einer Schule?
Wo liegt der Unterschied zwischen einer Waldorf- und einer Intuitiven Schule?
Wie soll man einen freien Menschen „erziehen“?
Kann man diese Idee in anderen Ländern übernehmen?
Wie können Lehrer die innere Freiheit entwickeln?
Auf diese und andere Fragen antworten die Gäste.
Pawel Kramer wird ebenso über die Reise nach Indien sprechen, wo er die Schule des großen Philosophen der Freiheit Krischna besucht hat.
Der Preis: 20 gruwnja.
Nimm Teil und bring Freunde mit. Wenn du Fragen hast, schreib an post@marushka.de
Die Veranstaltung wird durch die Europäische Schule für Design unterstützt: http://eds.co.ua/

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